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Aspekte der Sicherheit

Individuelle Sicherheit

Die Sicherheit einer Person kann in physische und wirtschaftliche Sicherheit unterschieden werden. Die   physische   Sicherheit   beschreibt   die   unmittel bare   körperliche   Unversehrtheit   und   Bedrohungs freiheit,   die   wirtschaftliche Sicherheit die dauerhafte Gewährleistung der existentiellen Basis, welche die Zukunft der Person absichern. Sicherheit    für    den    Menschen    bezeichnet    nicht    nur    objektive    Gefahren-    oder    Risikofreiheit    wie    z.    B.    eine    geschützte Unterbringung    mit    einer    gewährleisteten    Versorgung    aller    Bedürfnisse,    sondern    auch    die    subjektive    Empfindung    der Geborgenheit, unab hängig davon, ob sie zutrifft. Dieses Gefühl kann einzelne Personen oder ganze Bevölkerungsgruppen einnehmen.

Kollektive Sicherheit

Die   kollektive   Sicherheit   bedeutet   in   Konflikt situationen,   dass   nicht   die   Sicherheit   der   einen   Seite   zu   Lasten   der   anderen erhöht   wird   (etwa   indem   sich   eine   Seite   Waffen   besorgt),   sondern   in   dem   man   gemeinsam   Massnahmen   entwickelt,   die   die Sicherheit   für   beide   Seiten   verbessert   (Multilaterale   Sicherheit),   etwa,   in   dem   sich   beide   Seiten   verpflichten,   ihre   Konflikte friedlich zu lösen und einen unbeteiligten Dritten als Schiedsrichter einschalten. Der   Begriff   kollektive   Sicherheit   stammt   aus   der   Außenpolitik   und   wurde   für   eine   kooperative   Form   der   Konfliktlösung verwendet,   wie   sie   exemplarisch   im   Vertrag   von   Locarno   zum   Ausdruck   kam.   Im   Kontrast   dazu   sind   Innere   Sicherheit   und Äußere Sicherheit der Schutz, den eine Gemeinschaft aufbaut. Er umfasst die Mitglieder ad hoc, aber nicht Aussenstehende. Rechtssicherheit   umfasst   die   Rahmenbedingungen,   die   der   Gesetzgeber   schafft,   um   das   Funktionieren   eines   Rechtssystems zu garantieren. Die   öffentliche   Sicherheit   bezeichnet   im   Polizeirecht   die   Wahrung   der   objektiven   Rechtsordnung,   der   Einrichtungen   des Staates sowie der Rechtsgüter und Grundrechte des Einzelnen.

Wirtschaftliche Sicherheit

Wirtschaftliche   Sicherheit   bezeichnet   einen   Zustand,   bei   dem   das   Vorhandensein   der   materiellen   oder   finanziellen   Mittel   für die   Existenz   oder   für   vorgesehene   oder   geplanten   Abläufe   und   Vorhaben   im   vorgesehenen   Zeitraum   für   ein   Wirtschafts - subjekt   gewährleistet   ist.   Dies   kann   sowohl   das   einzelne   Individuum   betreffen   als   auch   Kollektive   (betriebswirtschaftliche Unternehmen oder ganze Staaten).[4] Um    gegen    unabweisbare    Gefahren    gesichert    zu    sein,    können    Versicherungen    abgeschlossen    werden,    zum    Beispiel Unfallversicherung   oder   Berufsunfähigkeitsversicherung.   Die   Versicherung   erhöht   zwar   nicht   objektiv   die   Sicherheit,   wohl aber   kann   sie   subjektiv   zum   Sicherheitsgefühl   beitragen   und   im   Eintrittsfall   eine   Behebung   oder   anderweitigen   Ausgleich des Schadens ermöglichen. Spezielle wirtschaftliche Sicherheitsaspekte: Betriebswirtschaftliche    Sicherheit    umfasst    technische,    logistische    und    organisatorische    Maßnahmen    in    Bezug    auf Maschinen   oder   Anlagen   im   industriellen   Bereich,   wie   Ausfallsicherheit,   Verlässlichkeit   und   Verfügbarkeit   verwendet (siehe operationelles Risiko). Im   Bereich   Recht,   Finanz-   und   Betriebs wirtschaft   und   werden   hinterlegte   Pfänder   oder   Kautionen   als   Sicherheiten bezeichnet. Im   Bankwesen   dienen   Wertpapiere,   Hypotheken   oder   sonstige   Sicherheiten   für   Kredite   als   Kreditsicherheit.   Sie   sollen den    Kreditgeber    vor    Verlusten    schützen,    wenn    dem    Kreditnehmer    die    Rückzahlung    des    Kredits    mit    Zinsen    nicht möglich ist. Bei Lieferanten dient der Eigentumsvorbehalt als Sicherheit für die gelieferte und noch unbezahlt gebliebene Ware. Schliesslich gibt es eine Vielzahl von gesetzlichen Pfandrechten, die dem Gläubiger als Sicherheit für seine noch unbezahlten Leistungen dienen, so etwa Unternehmerpfandrecht, Gastwirtpfandrecht oder Vermieterpfandrecht.

Objektive versus subjektive Sicherheit

Während   die   objektive   Sicherheit   die   statistisch   und   wissenschaftlich   nachweisbare   Sicherheit   meint   (beispielsweise   in Bezug auf Unfalldaten), meint die subjektive Sicherheit die „gefühlte“ Sicherheit. Insbesondere    im    ÖPNV    gibt    es    hier    Untersuchungen    und    Überlegungen    der    zuständigen    Stellen,    auch    die    subjektive Sicherheit zu erhöhen. Im   Themenfeld   des   Erlebnissports   beschreibt   die   objektive   Sicherheit,   die   durch   Geräte,   Persönliche   Schutzausrüstung   etc. gewährleistete Unfall prophylaxe. Während   Letztere   zum   Ziel   hat   Verletzungen   und/oder   Unfälle   zu   verhindern   und   sich   somit   stets   auf   einem   aktuellen   Stand bewegen   sollte,   wird   die   subjektive   Sicherheit   durch   verschiedene   Hilfsmittel   (Höhe,   Dunkelheit   etc.)   herabgesetzt,   um   ein Risikoerlebnis zu erzeugen. Diese Informationen und die darin enthaltenen Links entstammen Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheit
 

Aspekte der Sicherheit

Individuelle Sicherheit

Die   Sicherheit   einer   Person   kann   in   physische   und wirtschaftliche Sicherheit unterschieden werden. Die    physische    Sicherheit    beschreibt    die    unmittel - bare    körperliche    Unversehrtheit    und    Bedrohungs - freiheit,   die   wirtschaftliche   Sicherheit   die   dauerhafte Gewährleistung   der   existentiellen   Basis,   welche   die Zukunft der Person absichern. Sicherheit   für   den   Menschen   bezeichnet   nicht   nur objektive   Gefahren-   oder   Risikofreiheit   wie   z.   B.   eine geschützte   Unterbringung   mit   einer   gewährleisteten Versorgung    aller    Bedürfnisse,    sondern    auch    die subjektive    Empfindung    der    Geborgenheit,    unab - hängig davon, ob sie zutrifft. Dieses   Gefühl   kann   einzelne   Personen   oder   ganze Bevölkerungsgruppen einnehmen.

Kollektive Sicherheit

Die     kollektive     Sicherheit     bedeutet     in     Konflikt - situationen,   dass   nicht   die   Sicherheit   der   einen   Seite zu   Lasten   der   anderen   erhöht   wird   (etwa   indem   sich eine    Seite    Waffen    besorgt),    sondern    in    dem    man gemeinsam      Massnahmen      entwickelt,      die      die Sicherheit   für   beide   Seiten   verbessert   (Multilaterale Sicherheit),      etwa,      in      dem      sich      beide      Seiten verpflichten,    ihre    Konflikte    friedlich    zu    lösen    und einen      unbeteiligten      Dritten      als      Schiedsrichter einschalten. Der    Begriff    kollektive    Sicherheit    stammt    aus    der Außenpolitik   und   wurde   für   eine   kooperative   Form der   Konfliktlösung   verwendet,   wie   sie   exemplarisch im    Vertrag    von    Locarno    zum    Ausdruck    kam.    Im Kontrast    dazu    sind    Innere    Sicherheit    und    Äußere Sicherheit     der     Schutz,     den     eine     Gemeinschaft aufbaut.    Er    umfasst    die    Mitglieder    ad    hoc,    aber nicht Aussenstehende. Rechtssicherheit   umfasst   die   Rahmenbedingungen, die   der   Gesetzgeber   schafft,   um   das   Funktionieren eines Rechtssystems zu garantieren. Die   öffentliche   Sicherheit   bezeichnet   im   Polizeirecht die    Wahrung    der    objektiven    Rechtsordnung,    der Einrichtungen    des    Staates    sowie    der    Rechtsgüter und Grundrechte des Einzelnen.

Wirtschaftliche Sicherheit

Wirtschaftliche   Sicherheit   bezeichnet   einen   Zustand, bei   dem   das   Vorhandensein   der   materiellen   oder finanziellen     Mittel     für     die     Existenz     oder     für vorgesehene   oder   geplanten   Abläufe   und   Vorhaben im     vorgesehenen     Zeitraum     für     ein     Wirtschafts - subjekt    gewährleistet    ist.    Dies    kann    sowohl    das einzelne    Individuum    betreffen    als    auch    Kollektive (betriebswirtschaftliche    Unternehmen    oder    ganze Staaten).[4] Um    gegen    unabweisbare    Gefahren    gesichert    zu sein,       können       Versicherungen       abgeschlossen werden,     zum     Beispiel     Unfallversicherung     oder Berufsunfähigkeitsversicherung.     Die     Versicherung erhöht   zwar   nicht   objektiv   die   Sicherheit,   wohl   aber kann   sie   subjektiv   zum   Sicherheitsgefühl   beitragen und       im       Eintrittsfall       eine       Behebung       oder anderweitigen Ausgleich des Schadens ermöglichen. Spezielle wirtschaftliche Sicherheitsaspekte: Betriebswirtschaftliche        Sicherheit        umfasst technische,     logistische     und     organisatorische Maßnahmen    in    Bezug    auf    Maschinen    oder Anlagen       im       industriellen       Bereich,       wie Ausfallsicherheit,             Verlässlichkeit             und Verfügbarkeit    verwendet    (siehe    operationelles Risiko). Im      Bereich      Recht,      Finanz-      und      Betriebs - wirtschaft   und   werden   hinterlegte   Pfänder   oder Kautionen als Sicherheiten bezeichnet. Im          Bankwesen          dienen          Wertpapiere, Hypotheken     oder     sonstige     Sicherheiten     für Kredite     als     Kreditsicherheit.     Sie     sollen     den Kreditgeber   vor   Verlusten   schützen,   wenn   dem Kreditnehmer   die   Rückzahlung   des   Kredits   mit Zinsen nicht möglich ist. Bei Lieferanten dient der Eigentumsvorbehalt als Sicherheit für die gelieferte und noch unbezahlt gebliebene Ware. Schliesslich gibt es eine Vielzahl von gesetz- lichen Pfandrechten, die dem Gläubiger als Sicherheit für seine noch unbezahlten Leistungen dienen, so etwa Unternehmer- pfandrecht, Gastwirtpfandrecht oder Vermieterpfandrecht.

Objektive versus subjektive

Sicherheit

Während   die   objektive   Sicherheit   die   statistisch   und wissenschaftlich     nachweisbare     Sicherheit     meint (beispielsweise   in   Bezug   auf   Unfalldaten),   meint   die subjektive Sicherheit die „gefühlte“ Sicherheit. Insbesondere   im   ÖPNV   gibt   es   hier   Untersuchungen und   Überlegungen   der   zuständigen   Stellen,   auch   die subjektive Sicherheit zu erhöhen. Im    Themenfeld    des    Erlebnissports    beschreibt    die objektive   Sicherheit,   die   durch   Geräte,   Persönliche Schutzausrüstung       etc.       gewährleistete       Unfall - prophylaxe. Während     Letztere     zum     Ziel     hat     Verletzungen und/oder   Unfälle   zu   verhindern   und   sich   somit   stets auf   einem   aktuellen   Stand   bewegen   sollte,   wird   die subjektive   Sicherheit   durch   verschiedene   Hilfsmittel (Höhe,     Dunkelheit     etc.)     herabgesetzt,     um     ein Risikoerlebnis zu erzeugen. Diese Informationen und die darin enthaltenen Links entstammen Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheit
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